Namendo Oberflächenstrukturierung

Namendo Strukturierung

Die lasergestützte Namendo-Oberflächenstrukturierung ermöglicht die Herstellung einzigartiger Nanostrukturen. Durch wahlweise kontrollierte Materialabtragung (subtraktives Verfahren) oder massenerhaltende Umstrukturierung entstehen einzigartige Nanostrukturen, die intrinsisch mit dem Substrat verbunden und praktisch nicht ablösbar sind. Eine weitere Besonderheit: Die Namendo-Nanostrukturen bestehen typischerweise aus dem gleichen Material wie das Substrat, ein Garant für Langlebigkeit und ein Vorteil bei mechanischen oder/und thermischen Belastungen. Die Strukturierung selbst erfolgt bei materialschonenden Substrattemperaturen. Auf diese Weise kann eine breite Vielfalt an Materialien strukturiert werden: Gehärtete Stähle, Titan, Kunststoffe – oder sogar die diamantartige Namendo taC-Hartschicht.

Nanostrukturierte ZrO2-Keramik

Abb. 2: Nanostrukturierte ZrO2-Keramik

Nanostrukturierte ZrO2-Keramik

Abb. 3: Nanostrukturierte ZrO2-Keramik

Kombiniertes Namendo-Verfahren

Revolutionäre Materialeigenschaften werden erhalten, kombiniert man die Namendo-taC-Schicht mit der Namendo-Oberflächenstrukturierung. Die Vorzüge der jeweiligen Einzelverfahren ergänzen sich: Das Ergebnis ist eine extrem reibungsarme, verschleißfeste Ultrahartschicht, die vielseitig eingesetzt werden kann.


Know-how: Nanostrukturierung

Was ist das Besondere der Namendo-Verfahren?

Verfahren I: Die innovative “subtraktive” Oberflächenstrukturierung

  • Nano‐Strukturen werden mittels Laser direkt und schonend aus dem Substrat herausgearbeitet
  • Präzise Kontrolle der Strukturen, freie Machbarkeit geometrischer Muster und Erreichbarkeit höchster Ordnungsgrade
  • Nano‐Strukturen sind fest mit dem Substrat verbunden, sind und bleiben sozusagen fester Bestandteil des Substrates
  • Außergewöhnlich vielseitige Anwendungsmöglichkeiten durch vielfältige Materialkombinationen
  • Materialschonendes Verfahren, auch für thermisch empfindliche Materialien geeignet

Verfahren II: Die innovative “massenerhaltende” Oberflächen‐Umstrukturierung

  • Nano‐Strukturen entstehen durch Umstrukturierung der oberflächennahen Molekularschichten, also ohne Materialabtrag oder Materialzusatz (daher als„massenerhaltend“ bezeichnet)
  • Präzise Kontrolle, Herstellung sogenannter „Ripple‐Strukturen“ (wellenförmige Texturen)
  • Nano‐Strukturen sind fest mit dem Substrat verbunden, sind und bleiben sozusagen fester Bestandteil des Substrates
  • Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, materialschonend, auch für thermisch empfindliche Materialien geeignet
Die innovative “massenerhaltende” Oberflächen‐Umstrukturierung

Zum Vergleich: Konventionelle “additive” Nanobeschichtung (z.B. Sprühbeschichtung, CVD, Imprägnierung usw.)

  • Kleinste Partikel werden ‐ z.B. in Form von Pulvern ‐ auf die Substratoberfläche aufgebracht und dort fixiert
  • Entstehende Strukturen sind randomisiert, mit entsprechend geringen Ordnungsgraden und Kontrollmöglichkeiten
  • Nano‐Partikel können sich im Gebrauch ablösen (Gesundheitsrisiken, schneller Verlust der Zieleigenschaften)
  • Eingeschränkte Materialkombinationen
Konventionelle “additive” Nanobeschichtung (z.B. Sprühbeschichtung, CVD, Imprägnierung usw.)