Katalysatoren

 

Begriff

Katalysatoren sind Stoffe, die die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion verändern, d.h., die Gleichgewichtseinstellung beschleunigen oder verzögern. Katalysatoren gehen aus der Reaktion unverändert wieder hervor. Durch den Einsatz eines Katalysators kann erreicht werden, dass eine chemische Reaktion schon bei einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur genügend schnell,

oftmals auch erst in einer messbaren Zeit oder Geschwindigkeit, abläuft. Es ist eine Eigenart der Katalysatoren, dass ein Stoff, der eine bestimmte Reaktion katalysiert, bei den meisten anderen Reaktionen wirkungslos ist. Bei den technisch verwendeten Katalysatoren handelt es sich fast ausschließlich um Feststoffkatalysatoren und meist, neben Edelmetallen um komplizierte Stoffgemische.



Einsatzgebiet

Katalysator

Katalysatoren werden universell eingesetzt. Sogar im lebenden Organismus spielen Katalysatoren eine bedeutende Rolle als Fermente oder Enzyme. Das Hauptanwendungsgebiet bildet aber die Grundstoffchemie. So werden 70 bis 80 % aller chemischen Produkte mit Hilfe von Katalysatoren erzeugt. In den Autoklaven werden sehr große Mengen von teuren Metallen als Katalysatoren eingesetzt. Da die chemische Wirkung aber nur auf der Oberfläche der Katalysatoren stattfindet, ist eine große Oberfläche von entscheidendem Vorteil.



Verbesserungsmöglichkeiten

Eine Oberflächenvergrößerung kann durch die Strukturierung einer vorhandenen Oberfläche erfolgen. Das sollten eine random µm- oder auch nm-Struktur mit sein.

Solche Strukturen können eine Vergrößerung der Oberfläche, gegenüber einer technischen, um den Faktor 100 darstellen.

Diese Strukturen sind prädestiniert für die Einsparung im hohen Maße von Katalysatormaterial (Edelmetalle) und damit von Investitionsmitteln und Folgekosten durch den notwendigen Ersatz aber auch bei den Autoklaven (sehr viel kleiner bei gleichem Grundumsatz) und Standortflächen, Energieeinsparung usw.. Auch ermöglichen sie höhere Prozessgeschwindigkeiten.

Mit unserer Technologie sind solche Strukturen auf allen Katalysatoroberflächen herstellbar. Wir haben hier ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Die strukturierten Oberflächen können auch ein amorphes Material darstellen. Amorphe Oberflächen besitzen eine höhere Stabilität gegenüber ihrer Umwelt.
Beispiel: Laserinduzierter Katalysator DE10201310933